*** Unsere Reiseberichte aus Peru ***

20.08. - 10.09.2004

Datum: 14.09.04

Unsere erste Besichtigung in Peru fuehrte uns auf die Uros, schwimmende Inseln aus Binsenrohr auf dem Titicacasee. Hier warteten die letzten Bewohner auf die Touristen.

Das ehemalige Zentrum der Inkas, die wunderschoene Stadt Cusco, bot uns einige kurzweilige Tage mit Zeugnissen aus der Zeit der Inkas und davor. Diese wurden von den spaeteren spanischen Kolonialherrschaften groesstenteils zerstoert oder zumindest zweckentfremdet.

Mit dem Zug gelangten wir von Cusco aus zum Fusse des Machu Picchu. In aller Herrgottsfruehe machten wir uns auf den Weg zur imposanten Ruinenstadt, um diese vor dem Hauptansturm in Ruhe auf uns wirken lassen zu koennen. Der Machu Picchu an sich und seine Lage sind einfach einzigartig! Mehrere Stunden verbrachten wir hier.

Das bekannte Kloster Santa Catalina in Arequipa bot einiges Interessantes und Skuriles aus dem Klosterleben der vergangenen Jahrhunderte. Bei einer Zweitagestour im Colca Canyon - mit 3.400 m angeblich tiefster Canyon der Welt - konnten wir ausser der phantastischen Terassenlandschaft auch Kondore, die groessten flugfaehigen Voegel der Welt, aufsteigen sehen.

Ein weiterer Hoehepunkt war unser wackeliger Flug mit einer Viersitzercesna ueber die Nasca-Linien, riessige Zeichnungen und Linien, die geometrisch eine unglaubliche Genauigkeit aufweisen und unerklaerlicherweise durch ihre Groesse nur aus der Luft zu erkennen sind. Waehrend Guenter euphorisch photografierte, galt Andreas' Aufmerksamkeit leider eher der Kotztuete.

Wir trauten unseren Augen kaum, als wir den Friedhof Chauchilla bei Nasca besuchten. Ausser den offenen Grabstellen mit praeparierten Mumien lagen hier tausende von Knochenfragmenten, Tonscherben und andere Grabbeigaben auf einer schier unueberschaubaren Flaeche, durch Grabraeuber wild verstreut.

Unser letzter kultureller Stop in Peru fuehrte uns nach Trujillo mit seiner imponierenden lehmsteinkonstruierten Ruinenstadt Chan Chan.

In der Hauptstadt Lima genossen wir dann auch unseren letzten koestlichen Pisco, bevor wir uns auf den Weg nach Costa Rica machten!