*** Unsere Reiseberichte aus Costa Rica***

10.09. - 06.10.2004

Datum: 15.10.04

Bei unserer Ankunft auf dem Flughafen von San José, der Hauptstadt Costa Ricas, war diesmal zur Abwechslung keine Spur von Andrea´s Gepäck. Nachdem ihr Rucksack 3 Tage später dann endlich eintraf, konnte auch sie sich mal wieder umziehen! Danach zogen wir weiter an die Karibikküste nach Cahuita. Hier durften wir reichlich karibischen Flair schnuppern.

Von dort aus besuchten wir den Tortuguero Nationalpark. Per Boot durch die Kanäle und Lagunen trafen wir auf eine unwahrscheinlich reichliche Tierwelt, vom Kaiman über Echsen, farbenfrohen Vögeln bis hin zum Krokodil. Und das Tollste, wir konnten eines Nachts sogar eine ca. 150 kg schwere 'Suppenschildkröte' bei der Eiablage beobachten.

Über San José ging´s dann weiter nach Montezuma an die Pazifikküste, wo wir eigentlich baden wollten. Wir verbrachten allerdings die meiste Zeit damit, erfolglos die angepriessenen Traumstrände zu suchen.

Anschliessend gelangten wir per Bus ins nördliche Landesinnere zum Nationalpark Rincon de La Vieja. Bei einer schweisstreibenden Tagestour stiessen wir auf den imposanten Wasserfall Catarata La Cangreja und - wieder mal - auf geothermal aktives Gebiet (Blubberlöcher und alles was dazugehört).

Unseren letzten Strandaufenthalt verbrachten wir im beschaulichen Örtchen Sámara, das letzte Mal Sonne, Meer, Palmen, Cocktails und Meeresfrüchte bis zum Abwinken genossen wir hier.

Während unseres Aufenthalts in Sta. Elena durchstreiften wir den gigantischen Nebelwald über Hängebrücken, um die schöne Pflanzenwelt aus der Vogelperspektive bewundern zu können.

In Fortuna hofften wir, die Lavaströme des aktiven Vulkans Arenal bei Nacht sehen zu können. Leider aber verhinderten dichte Wolken den Blick auf das Naturschauspiel.

Die letzten Tage unserer Reise um den Globus verbrachten wir mit Shopping in San José, natürlich auch ein letzter Besuch auf dem Mercado Central, um uns schweren Herzens nicht nur von Cheviche, Shrimps und lateinamerikanischem Cerveza zu verabschieden.

Tja, und dann standen wir auch schon am Frankfurter Flughafen!

Kurz vor Mitternacht vollbepackt am Biberacher Bahnhof angekommen, überraschten wir unsere Familien - welche uns noch in weiter Ferne vermuteten - mit einem Anruf, uns eben mal dort abzuholen!

Gegen 4.°° Uhr morgens sanken wir dann völlig erschöpft in die EIGENEN Laken, schliesslich waren wir bereits über 36 h auf den Beinen ...